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Befragung zeigt hohes Vertrauen in gemeinnützige Organisationen

Die Ergebnisse einer bundesweiten forsa-Befragung zeigen hohes Vertrauen in gemeinnützige Organisationen wie Stiftungen, Vereine und Verbände. 77 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese ihre Mittel verantwortungsvoll einsetzen.

Die Befragung wurde im April 2026 im Auftrag der ChildInvest Foundation, der Dachstiftung der SOS-Kinderdörfer, unter 1.524 Personen ab 18 Jahren durchgeführt. 89 Prozent der Befragten zählen Stiftungen, Vereine und Verbände zu den wichtigsten Akteuren, die sich für gesellschaftliche Aufgaben engagieren. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 95 Prozent. Hilfs- und Entwicklungsorganisationen werden von 65 Prozent genannt, Kirchen und Religionsgemeinschaften dagegen nur von 42 Prozent. Unternehmen und die Wirtschaft werden von 30 Prozent genannt. 

Besonders hoch ist mit 77 Prozent auch das Vertrauen in gemeinnützige Organisationen, ihre Mittel verantwortungsvoll für gesellschaftliche Aufgaben einzusetzen. Hilfs- und Entwicklungsorganisationen erreichen 70 Prozent, Kirchen und Religionsgemeinschaften 44 Prozent, staatliche Stellen nur 38 Prozent.

Hohe Erwartung an Transparenz

Gleichzeitig ist die Erwartung an Transparenz hoch: 86 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass Stiftungen verpflichtet sein sollten, die Wirkung ihrer Arbeit öffentlich nachzuweisen.

Ein deutlicher Teil der Befragten (67 Prozent) geht davon aus, dass Stiftungen vor allem genutzt werden, um Steuern zu sparen (Männer: 75 Prozent, Frauen: 59 Prozent). Mit Blick auf die Altersgruppen sind 74 Prozent der über 60-Jährigen dieser Meinung.

Mehr als die Hälfte aller Befragten (53 Prozent) kann sich grundsätzlich vorstellen, im Laufe ihres Lebens selbst Geld für einen gemeinnützigen Zweck zu stiften. Bei den Unter-30-Jährigen sind es sogar 65 Prozent.

(ChildInvest / STB Web)

Artikel vom 03.08.2026

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